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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

spannende und aufrgende Wochen liegen hinter uns. Zwar liegen auch noch große Aufgaben vor uns, aber ab sofort sind wir als Gemeindeverwaltung zumindest wieder in vollem Umfang arbeitsfähig und erreichbar. Sie erreichen uns nun zu den normalen Amtsstunden in der Fessenheimer Straße 8 und natürlich unter den bisher bekannten Telefonnummern. Ich möchte Ihnen gerne eine kurze Chronologie der Ereignisse liefern und Ihnen auch die näheren Umstände unseres Umzugs erläutern. Ganz herzlich danken möchte ich aber vor allem den Mitarbeitern der Gemeinde, den Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft Ries, dem Gemeinderat und Familie Beck, die in den letzten Wochen alle zusammengewirkt haben, um das Beste aus der Situation zu machen.

Am 28. Juli hat der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung seine grundsätzliche Bereitschaft geäußert, das Firmengelände der Familie Beck für den gemeindlichen Bauhof und als Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Alerheim zu erwerben. In der Folge haben wir relativ öffentlich über diesen Kauf diskutiert und auch die Freiwillige Feuerwehr Alerheim mit in die Entscheidungsfindung eingebunden. Das Grundstück wurde noch im August vermessen und weitere Gespräche mit der Verkäuferseite geführt. Am 15. September hat der Gemeinderat dann zunächst in nichtöffentlicher Sitzung den Kaufpreis beschlossen und dann in der öffentlichen Sitzung die eigentliche Kaufentscheidung gefällt. Die Aufgabenstellung für mich als Bürgermeister und die Verwaltung war dann in den kommenden Wochen die Verträge mit der Verkäuferseite auszuarbeiten. Nachdem nicht nur Kaufverträge und Dienstbarkeiten, sondern auch verschiedene Mietverträge für die Weiternutzung bestimmter Grundstücksteile auszuarbeiten waren, konnte die Beurkundung des Kaufes erst am 26. Oktober vollzogen werden.

Am 22. September, also eine Woche nach der Kaufentscheidung für das ehemalige Speditionsgelände, fanden wir zum Arbeitsbeginn größere heruntergefallene Teile des Deckenputzes im Eingangsbereich der Gemeindeverwaltung vor. Ein hinzugezogener Fachmann empfahl eine Begutachtung des Gebäudes durch einen Statiker. Noch am gleichen Tag erfolgte eine Erstinformation an die Bude Alerheim, dass der zukünftige Betrieb nicht gesichert ist. Am Mittwoch kam dann der Statiker und nahm das Gebäude in Augenschein. In der Nacht zuvor waren sogar noch größere Teile des Deckenputzes heruntergebrochen. Der Statiker sah weiteren Publikumsverkehr im Gebäude kritisch, so dass der Gemeinderat noch am gleichen Abend zusammentraf. In diesem Vor-Ort-Termin wurde dann entschieden, dass die letzte Hochzeit des Jahres 2015 in der Schule stattfinden soll, Gemeinderatssitzungen bis auf weiteres im Schulungsraum der Feuerwehr Alerheim und die Bude nur noch zum Ausräumen ins Gebäude darf. Der Betrieb der Gemeindeverwaltung wurde für weitere eineinhalb Wochen aufrecht erhalten. In der Woche darauf begannen die Mitarbeiter des Bauhofs bereits mit der Räumung des Archivs und auch die Büroräume wurden in den Folgewochen soweit wie möglich geräumt. Für den Tagesbetrieb wurde uns ein Büro in der VG Ries zur Verfügung gestellt.

Einzige Option war nun ein Umzug in die zu erwerbenden Räumlichkeiten auf dem Speditionsgelände. Nach Unterzeichnung des Kaufvertrags mit Familie Beck wurden Maler- und Bodenlegerarbeiten im neuen Gebäude durchgeführt und dann die abgelösten Büromöbel eingeräumt und systematisch ergänzt. Schon am 9. November konnten wir den provisorischen Betrieb in der Fessenheimer Straße 8 aufnehmen und seit dem 19. November sind wir nun auch unter den alten Telefonnummern im neuen Gebäude wieder für Sie erreichbar. Nun müssen wir noch weitere kleinere Investitionen schultern und tätigen, aber schon bald werden wir uneingeschränkt arbeiten können. Mit einem finanziellen Aufwand zwischen 15.000 und 20.000 € haben wir dann den kompletten Umzug geschultert. Für den bereits erfolgten Abbruch des alten Gebäudes und die Gestaltung des Areals werden wir auch mit einem ungefähren Betrag von 20.000 € rechnen müssen. Glücklicherweise konnte der günstigste Anbieter für den Abbruch auch sehr schnell anfangen und hat nun die Arbeiten bereits fertig gestellt. In der Gemeinderatssitzung am 17. November hat der Gemeinderat entschieden, dass die Bude Alerheim das Gelände für die Aufstellung einer Containeranlage zur Verfügung gestellt bekommt. Diese Anlage soll zum Jahresbeginn 2016 schon stehen und die Jugend damit auch wieder einen Treffpunkt zur Verfügung haben.

Niemand von uns hätte noch vor 6 Monaten gedacht, dass Bauhof, Gemeindeverwaltung und Bude innerhalb des Jahres 2015 umziehen werden. Dieses Projekt war eigentlich für die gesamte Dauer der Wahlperiode bis 2020 vorgesehen und eingeplant. Glückliche und unglückliche Umstände haben nun dazu geführt, dass uns die Entwicklung überholt hat. Ich bin aber dem Gemeinderat dankbar und sehr stolz auf uns, dass wir die sich bietenden Gelegenheiten genutzt haben.

Im nächsten Schritt wird sich nun zunächst der Gemeinderat Gedanken über sinnvolle Nutzungskonzepte für das jetzige Areal der Gemeindeverwaltung, das ehemalige Areal und das Feuerwehrgerätehaus in Alerheim machen. Dabei wird es keine Denkverbote und Vorfestlegungen geben. Im Gemeinderat sind wir uns einig, dass wir bei diesen Fragen aber auch die Bürger beteiligen wollen und so ist es wahrscheinlich, dass am Ende die Mehrheit der Bürger in einem Ratsbegehren eine Entscheidung über den Standort der Gemeindeverwaltung, bzw. des Rathauses trifft. Allerdings muss uns allen klar sein, dass der Standort der Gemeindeverwaltung auch in den nächsten 3 Jahren sehr sicher in der Fessenheimer Straße sein wird, denn trotz der guten aktuellen Finanzlage der Gemeinde Alerheim wachsen die Bäume nicht in den Himmel...

Lassen Sie uns nun gemeinsam in Ruhe die verschiedenen Möglichkeiten diskutieren und dann nach der besten Lösung suchen. Für den Moment haben wir eine gute Lösung gefunden und uns damit auch die notwendige Zeit für sachliche Diskussionen verschafft.

Christoph Schmid, Erster Bürgermeister

 

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