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Gedenkstein an Feldmarschall Franz Freiherr von Mercy

bercyVon der Stephanuskirche aus geht man wenige Schritte nach Norden und gelangt zum Gedenkstein. In der bereitsmercy gedenkstein750 erwähnten Schlacht bei Alerheim wurde Feldmarschall Freiherr von Mercy von einer Musketenkugel getroffen und fiel tot vom Pferd. Der Leichnam wurde nach Ingolstadt gebracht und auf Befehl Kaiser Maximilians in der dortigen Moritzkirche beigesetzt. An der Stelle seines Todes in Alerheim wurde ein Stein mit der Inschrift "STA VIATOR HEROEM CALCAS" (Stehe still, Wanderer, du besuchst einen Helden!) angeblich auf Veranlassung Condés errichtet. Dieser Stein, der seinerzeit am Pfarrbuckel gestanden war, wurde in der Zeit zwischen 1881 und 1884 in Unkenntnis seiner Bedeutung zerstört und als Baumaterial verwendet, weil er wohl verwittert und die Inschrift nicht mehr lesbar war. Es dauerte dann über 100 Jahre bis die Gemeinde Alerheim am 16. Mai 1970 einen neuen Gedenkstein errichten konnte, den der Bildhauer Sebastian Fink entworfen und angefertigt hat.

 

Johann-Wilhelm-Klein-Denkmal

klein

Der am 11. April 1765 in Alerheim geborene Johann Wilhelm Klein gründete im deutsch- sprachigen Raum im Jahre 1804 in Wien die erste Bildungsanstalt für Blinde. Er wird deshalb auch Vater der Blinden genannt. Nach langem Kampf gegen die Bürokratie gelang ihm die Gründung von Blindenanstalten: das heute noch bestehende Bundes-Blindenerziehungklein2sinstitut und der Verein "Österreichische Blinden-Wohlfahrt".Hochgeehrt starb Klein in Wien am 12. Mai 1848.Das Denkmal in Alerheim wurde in Anwesenheit des damaligen Staatsministers Anton Jaumann unter großer Teilnahme der Bevölkerung und der Repräsentanten des Öffentlichen Lebens sowie der Österreichischen und zahlreicher deutscher Blindenbildungseinrichtungen am 8. Mai 1988 feierlich eingeweiht. Es wurde entworfen und angefertigt vom Bildhauer Ernst Steinacker. Seit 1. August 1984 trägt die Alerheimer Schule den Namen "Johann-Wilhelm-Klein-Volksschule".

An Johann Wilhelm Klein erinnern auch eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus (Am Schloss) und eine Büste in der Eingangshalle der Volksschule. In Schule und Gemeinde befinden sich Bilder, Repros und Urkunden, die über sein Leben und Wirken Auskunft geben.

 

 

Der Dorfanger

Eine Besonderheit Alerheims ist sein Dorfanger. Dort findet man einen schönen, alten, Schatten spendenden Baumbestand, der zum Verweilen einlädt. Auf dem Grundstück "Am Anger 14" stand früher eine Kapelle "St. Antonius auf dem Anger". Diese hatte Graf Wilhelm von Oettingen, gestorben 1467, zur Ehre der Jungfrau Maria, der Heiligen Sebastian, Antonius, Leonhard, Ottilia und Barbara sowie "unsers Herrn Ruhe" mit der Absicht erbauen lassen, dort eine ewige Messe zu stiften. 1503 vollzog Graf Wolfgang von Oettingen die wirkliche Stiftung des Benefiziums in die Kapelle St. Antonii, wie sie fortan genannt wurde. Während der Alerheimer Schlacht war die Kapelle zerstört worden. Der Chirurg Kreß kaufte von der oettingischen Herrschaft das Ruinengrundstück und einige Dezimale anschließenden Grund und errichtete auf dem Areal ein Söldenhaus. Die Steine dieser ehemaligen Kapelle dienten als Baumaterial.

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